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| SC Neusiedl 1919 -
FK Austria Wien (A) |
| 2:0 |
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| Haushoher Favorit strauchelt in der Seestadt. |
| Die Amateure der Austria halten den Ball gut in der Mannschaft, Gefahr für Neusiedl droht in 90 Minuten aber nur einmal. |
| Wer hätte das gedacht? Die als Meisteranwärter gehandelten Austrianer verlieren in Neusiedl am See mit 2 : 0 und das hochverdient. Die Gäste aus Wien haben zwar 70 % Ballbesitz, schießen aber in der gesamtten Spielzeit nur 2 x auf das Tor von Adi Kaiser. Vor allem die Neuiedler Abwehr scheint am heutigen Tag für die Jungaustrianer unüberwindlich. Vor allem aber haben die Seestädter einen Michi Koller der vorzeigt was Effektivität ist. Drei Chancen, zwei Tore. Das wars. |
Man of the Match Michael Koller gegen Dario Tadic (Foto, Michael Weiss) Die Austria kommt nach Neusiedl. Und sie kommen als einer der Titelaspiranten in der Regionalliga Ost. Doch wer die Heimstärke der Neusiedler kennt, weiß dass dieses Spiel heiß umkämpft sein wird. Also man kann sich auf ein spannendes Spiel gefasst machen.
Das Match beginnt relativ ausgeglichen. Offensivaktionen sind äußerst selten, obwohl beide Teams schon versuchen auf das Tor des Gegners zu drängen. Die Wiener wie auch die Neusiedler beweisen enorme Zweikampfstärke und so entwickelt sich ein schnelles und kampfbetontes RLO Spiel. Die Austrianer sind zwar spielerisch besserund haben auch mehr Ballbesitz. Aber die Abwehrreihen rund um Oldboy Bagoly, die eine taktische Meisterleistung bieten, bauen sich 10 Meter vor dem Strafraum auf und dort versanden auch die Angriffsbemühungen der Austria Amateure. Im Konter wieder sind die Gastgeber brandgefährlich und kommen in der 15. Minute zum, zugegeben glücklichen Führungstreffer. Michael Koller zieht aus 20 Meter ab. Der Ball wird von einem Verteidiger der Gäste abgefälscht und landet, unhaltbar für Armberger, im Tor. Was bringen die Jungveilchen zustande? Der Druck auf den Kasten von Adi Kaiser wird zwar immer stärker, aber so etwas wie Gefahr droht nur einmal, nämlich in der 27. Minute als Andreas Tiffner aus 25 Meter abzieht und Kaiser den Ball erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen kann. Zeitweise lassen die Violetten die Kugel gut in den eigenen Reihen zirkulieren. Sie gewinnen dabei aber kaum an Raum und laufen sich immer wieder in der gut postierten NSC Abwehr fest. Die seltenen Angriffe der Bezirkshauptstädter hingegen sorgen immer für Gefahr. So kommt in der 33. Minute Michael Koller, nach einem weiten Ausschuss von Kaiser ans Leder. Günther Armberger kann aber den scharfen Schuss parieren.
Im den zweiten 45 Minuten bietet sich den spärlich erschienen Zusehern das gleiche Bild. Die Amateure aus Wien optisch überlegen, ohne aber zwingende Chancen heraus zu spielen. Die Burgenländer kämpfen heroisch und gewinnen die entscheidenden Zweikämpfe. In der 55. Minute fällt dann die Vorentscheidung zugunsten des SC Neusiedl am See. Die Wiener verlieren die Kugel in der Vorwärtsbewegung an Ch. Kienzl. Der schaltet blitzschnell und spielt den Ball genau in die Gasse auf Michi Koller. Nach einem kurzen Laufduell auf der rechten Seite schlenzt dieser das Leder elegant ins lange Eck von Armberger. 2 : 0 und die Heimischen sind jetzt dem Sieg ganz nahe. Den Amateuren muss man aber zu gute halten, dass Aufgeben für sie ein Fremdwort ist. Der Druck auf die Abwehr der Gastgeber wird nun weiter verschärft und den Gästen bietet sich in der 61.Minute auch die größte Chance um den Anschlusstreffer zu erzielen. Alexander Gorgon versucht es mit einem Weitschuss, doch Kaiser fischt den schier unhaltbar scheinenden Flachschuss aus der Ecke. Nun riskiert die Mannschaft von Ivo Vastic noch mehr, ein Torerfolg bleibt aber weiterhin versagt. Der NSC hat aber noch zwei 100%ige Möglichkeiten die Führung auszubauen. Manuel Pethö vertändelt aber in der 80. Minute und Christoph Kienzl findet in der 93. Minute seinen Meister in Armberger.
Fazit: Die Austria Amateure waren zwar spielerisch besser. Gäbe es, wie Boxen, einen Punktesieger so wären dies ganz klar die Amateure geworden. Im Fußball zählen aber die Tore und die schoss der NSC in Person von Michael Koller. Aufgrund der kämpferischen Sonderleistung aller Neusiedler Akteure und im Besonderen der routinierten Abwehr (125 Jahre) gewinnt der SC Hagebau Kolar Neusiedl am See, letztendlich verdient.
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Die Neusiedler feiern einen unerwarteten Sieg (Foto, Michael Weiss) |
ostliga.at-Datenbank (Freitag, 03. September 2010, 11:22)
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Runde: 15
am: Dienstag, 17. August 2010
um: 19:30
Stadion: Neusiedl
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Wolfgang Bruckner |
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| MAN OF THE MATCH: |
| Michael Koller - 3 Chancen 2 Tore |
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Tore:
1:0 - (10.) Michael Koller (N) 2:0 - (54.) Michael Koller (N) |
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SC Neusiedl 1919:
Adolf Kaiser; Karl Windisch, Markus Macho, Markus Dombi, Gabor Bagoly; Christoph Kienzl, Matthias Maak (72. Johannes Seywerth), Daniel Gangl, Andreas Bauer II. (78. Manuel Pethö); Julian Salamon (86. Daniel Seper), Michael Koller. (Altersschnitt: 24,00) |
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FK Austria Wien (A):
Günther Arnberger; Emir Dilaver; Martin Teurezbacher, Dario Tadic (46. Martin Harrer), Alexander Gorgon, Remo Mally, Andreas Tiffner, Balakiyem Takougnadi (60. David Oberortner), David Harrer, Christoph Freitag, Maicon Dos Santos II. (Altersschnitt: 20,15) |
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Karten:
SC NEUSIEDL 1919 FK AUSTRIA WIEN (A) Remo Mally - Gelb: 75., (F) |
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