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| SV Schwechat -
SC Columbia |
| 2:3 |
| (0:0) |
| Ein kurioser Wechsel brachte Columbia so richtig in Fahrt |
| Kein Glück für Schwechat am Freitag, dem 13. |
| Der Ostligaauftakt am Freitag, den 13. gestaltete sich für die SV Schwechat zu einem schwarzen Tag, während - des einen Freud, des andern Leid - der SC Columbia gleich im ersten Ostligaspiel über den ersten Sieg jubeln durfte. |
In einem Spiel der Gegensätze - Schwechat mit fast der gleichen Elf wie im Vorjahr, nur der verletzte Niefergall fehlte, Columbia, bei denen Neuerwerbung Majstorovic fehlte, in komplett neuer Besetzung - schien in der ersten Halbzeit die SV Schwechat das Spiel zu kontrollieren. Trotzdem waren die Gäste aus Floridsdorf die gefährlichere Mannschaft. Der Versuch, die Schwechater Hintermannschaft auszuspielen, wurde selten unternommen, statt dessen versuchte man es immer wieder mit gefährlichen Distanzschüssen (R. Koller, Buchinger, Marschler) mit denen man SVS-Goalie Kalogeridis ganz schön in Bedrängnis brachte. Höhepunkt war ein Schuss von Marschler, bei dem knapp vor der Pause nur die Latte die Schwechater vor einem Rückstand bewahrte.
Die Hausherren wiederum hatten in Halbzeit Eins zwar viel Ballbesitz, doch zu gefährlichen Aktionen reichte es nicht. Der erste gefährlicher Schuss aufs Tor der Columbia erfolgte denn auch erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff, doch Goalie J. Siebenhandl konnte eine gute Chance von Palalic zunichtemachen.
Nach der Pause ging's dann aber völlig anders weiter. Gleich nach dem Anstoß konnte sich die Schwechater Verteidigung vor dem eigenen Strafraum nur durch ein Foul retten (46.). Während sich R. Koller den Ball herrichtete, gab Columbia-Trainer Maresch einen Wechsel bekannt und obwohl kein einzuwechselnder Spieler bereit stand, wartete Schiri Kolbitsch mit der Fortsetzung des Spiels geschlagene vier (!) Minuten, bis Austauschspieler M. Pantic vom Aufwärmen hinter der Schwechater Goal hervorgeholt, umgezogen und ein auszutauschender Spieler genannt war. Eine wirklich kuriose Situation
M. Pantic ging sofort zum Ball, legte ihn sich auf und schoss nach drei Schritten Anlauf wuchtig auf SVS-Goalie Kalogeridis, der den Ball unter die Latte ins eigene Tor ablenkte (50.). Ein Treffer, der nicht unvermeidbar gewesen sein dürfte.
Während bei Schwechat kurzfristig jede Ordnung verloren ging, legten die Columbianer schon vier Minuten später aber gleich nach. Ein vor der eigenen Mittellinie abgefangener Angriff der Schwechater verwandelte sich in einen Columbia-Konter, der rechts durchgehende Baumgartner zog die verbliebene Schwechater Verteidigung inklusive Goalie auf sich und musste nur noch den in der Mitte völlig freien R. Koller bedienen, der keine Mühe hatte, den Ball über die Linie ins leere Tor zu schieben (54.).
Nach dieser kalten Dusche schienen die Heimischen ratlos und bei einem weiteren Konter der Columbia agierte ihre Verteidigung derart zögerlich, dass der im Sommer von den Rapid Amateuren geholte Muhr, der auf der rechten Seite eine ausgezeichnete Partie spielte, letztlich als erster an den Ball kam und zum 0:3 einschoss (65.).
Nun hatte die Columbia erst ihre beste Zeit, Angriff um Angriff rollte gegen das Tor der Schwechater, die einem Debakel entgegen zu steuern drohten. Ein Doppeltausch (Darazs, Mladenov raus, Schmidt, Koch rein) begann dann aber langsam Wirkung zu zeigen und während als Vorgeschmack für die kommende Nacht ein kurzer, dafür aber umso heftigerer Wolkenbruch über dem Rudolf-Tonn-Stadion niederging, gelang es Kafka auf 1:3 zu verkürzen.
In den letzten Minuten gab's einen offenen Schlagabtausch. Beide Seiten kamen zu Chancen aus denen aber nichts Verwertbares resultierte. Negativer Höhepunkt: Ein grässliches Reinrot-Foul von Columbia-Innenverteidiger Weiss an Schmidt, von Schiri Kolbitsch unerklärlicherweise nur mit Gelb geahndet.
Bereits in der Nachspielzeit muss bei der Columbia der linke Außendecker Marschler nach Foul mit Gelbrot vom Platz. Den resultierenden Freistoß versenkt Spezialist Koch im Tor der Gäste zum 2:3 (94.). Zum Anstoß kommt es aber nicht mehr. Der Schiri pfeift die Partie ab und Aufsteiger Columbia feiert nicht nur den ersten Ostligasieg im ersten Antreten, sondern darf auch darauf stolz sein, als erster Verein die neue Tabelle 2010/2011 anzuführen.
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ostliga.at-Datenbank (Freitag, 03. September 2010, 11:22)
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Runde: 15
am: Freitag, 13. August 2010
um: 19:30
Stadion: Rudolf-Tonn-Stadion
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Maximilian Kolbitsch |
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| MAN OF THE MATCH: |
| Milos Pantic. Er kam, sah und traf zum vielleicht entscheidenden 0:1. |
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Tore:
0:1 - (51.) Milos Pantic (F) 0:2 - (55.) Roman Koller (N) 0:3 - (65.) Matthias Muhr (N) 1:3 - (70.) Christoph Kafka (N) 2:3 - (94.) Theo Koch (F) |
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SV Schwechat:
Oliver Kalogeridis; Reinhard Schefcik (79. Denis Sulaj), Augustin Studeny, Thomas Hirsch, David Ambrosch; Christoph Kafka, Thomas Horak, Dejan Mladenov (64. Theo Koch), Mario Schöny; Thomas Darazs (65. Christian Schmidt), Aleksandar Palalic. (Altersschnitt: 25,00) |
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SC Columbia:
Jörg Siebenhandl; Elmar Marschler, Philippe Weiss, Roberto Baumgartner, Philipp Schöberl; Dominik Huber (51. Milos Pantic), Roland Heffermejer, Georg Nemetschek, Matthias Muhr; Roman Koller (88. Mesut Dogan), Markus Buchinger (85. Nemanja Savic). (Altersschnitt: 24,71) |
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Karten:
SV SCHWECHAT Reinhard Schefcik - Gelb: 42., (F) Dejan Mladenov - Gelb: 49., (F) Thomas Horak - Gelb: 71., (F) SC COLUMBIA Georg Nemetschek - Gelb: 23., (F) Markus Buchinger - Gelb: 75., (F) Philippe Weiss - Gelb: 80., (F) Elmar Marschler - Gelb: 40., (F) Gelbrot: 92., (F) |
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