In diesem Beitrag erfahren wir von Prof. Hoaksson etwas über einen Traum der Anlass zu diesem Bericht war und darüber hinaus noch alles Mögliche mehr…

Sind Sie schon einmal mitten in der Nacht schweißgebadet aufgewacht und Ihr Herz raste derart schnell, dass sie nach Luft ringen mussten? Nein? Also ich schon. So z. B. erst vergangenes Wochenende!
Was ich da geträumt habe, weiß ich nicht mehr so genau. Das einzige, an das ich mich auch jetzt noch ganz klar erinnern kann, ist der Buchstabe B, der während dieses Traumes ständig auftauchte. Mal an eine Hausmauer gesprüht, mal ganz groß auf dem T-Shirt einer absolut finsteren Gestalt – oder einfach so, aus dem Nichts auftauchend…
Was war da los? B! Was hat es mit diesem B auf sich? Ich konnte an nichts anderes mehr denken, deshalb forschte ich nach. Ist es der Anfangsbuchstabe eines Namens? Vielleicht von einer Person oder einem Ort? All diese Nachforschungen verliefen sich in einer Sackgasse. Dann, als ich nicht mehr daran denken wollte, blätterte ich in einem Fußballbuch und stolperte – oder war es das Gesetz der Resonanz? – über das mich verfolgende B. Denn als mein Blick diesen Begriff erfasste, zuckte ich innerlich zusammen und die verschwommene Erinnerung an meinen Traum wurde etwas klarer. Da war etwas, das danach verlangte, ja, danach schrie, endlich dem kollektiven Vergessen entrissen zu werden…
…denn es musste vor langer Zeit sterben, damit die Regionalligen überhaupt das Licht der Welt erblicken konnten. Dieser Geist der Vergangenheit, der mich in dieser Nacht heimsuchte, war die Staatsliga B!
Doch was war die B-Liga? Um ihr den Gefallen zu tun, und auch um meine nächtliche Ruhe wieder zu erlangen, sei dieser Liga, die es von 1950 bis 1959 gab und die weder eine leichte Geburt noch einen leichten Tod hatte, folgender Bericht, der einen kleinen Überblick bietet, gewidmet.
Der eingleisige Unterbau der höchsten österreichischen Liga entstand aus der Not der komplizierten Aufstiegsregelung heraus. Im Jahre 1949 wurde die Staatsliga gegründet, an der erstmals auch Vereine “aus der Provinz” teilnehmen durften (den Anfang machten SK Vorwärts Steyr, SK Sturm Graz und SV Gloggnitz). Aus dieser 13er-Liga stiegen am Ende die drei letztplatzierten Vereine ab, doch um diese drei freien Plätze an der Sonne des österreichischen Fußballs bewarben sich nicht weniger als acht Vereine.
Der Aufstieg in die Staatsliga war damals nämlich “ganz einfach” geregelt: Der Wiener Landesmeister stieg direkt auf. Soweit so gut. Die drei Meister von Niederösterreich, Steiermark und Burgenland ermittelten den zweiten Aufsteiger. Soweit auch noch überschaubar. Und der dritte Aufsteiger? Wurde ermittelt zwischen dem oberösterreichischen Landesmeister, dem Meister der gemeinsamen Liga von Salzburg & Kärnten sowie dem Sieger des Duells Tiroler- gegen Vorarlberger-Meister… Alles klar?
FS Elektra hatte es im ersten Jahr als Wiener Meister am einfachsten, die beiden anderen „Glücklichen“ waren der LASK sowie der 1. Wr. Neustädter SC.
Im April 1950 wurde daher – ein Ausschuß damit beauftragt, Vorbereitungen zur Gründung einer zweiten österreichweiten Liga zu treffen und dabei alle nötigen Fragen zu behandeln. Anfangs nahmen jedoch nur Vereine aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Tirol teil. Im Jahr darauf gliederten sich auch die übrigen Landesverbände ein.
Bevor die Staatsliga B endlich starten konnte, gab es aber noch so manchen Stein aus dem Weg zu räumen, denn Wien wollte seine Extrawurst:
(AZ) Wien wehrt sich gegen die Staatsliga B – Nur Blau-Weiß stimmte für die Teilnahme. Die Frage der Staatsliga B ist noch immer nicht geklärt. In einer Aussprache einer Staatsligakommission unter dem Vorsitz von Dr. Gerö mit Vertretern des Wiener Verbandes stellte sich heraus: Der Wiener Fußballverband ist nach wie vor gegen die Staatsliga B. Wenn überhaupt, dann kann dieser Bewerb erst 1951/52 durchgeführt werden, damit jeder Verein vor Begin der Meisterschaft weiß, worum es geht. Aufstiegs- und Abstiegsfragen müssen vorher und nicht nachher festgelegt werden. Bezüglich Slovan und Oberlaa steht der Wiener Verband auf dem Standpunkt, dass diese beiden Vereine nach ihrem Ausscheiden aus der Staatsliga A nicht in die B-Liba, sondern wieder in den Wiener Verband zurückkehren müssen. Eine freiwillige Teilnahme an der B-Liga kann es auf keinen Fall geben, das heißt, dass Slovan und Oberlaa nur dann in der B-Liga spielen können, wenn der Wiener Verband an diesem Bewerb teilnimmt.
An der anschließenden Vollversammlung der Wiener Liga-Vereine waren sämtliche Vereine vertreten. Von den vierzehn Wiener Liga-Vereinen stimmten acht gegen die B-Liga, Blau-Weiß dafür und Simmering erklärte, sich an den Beschluss des Verbandes zu halten. Der HSV, WAC und Donaufeld enthielten sich der Stimme.
Gaswerk schlug vor, durch Erhöhung der Zahl der Wiener Liga-Vereine von vierzehn auf sechzehn die Vereine HSV und WAC vor dem Abstieg zu retten…
Es fanden weitere Sitzungen statt, in denen offene Fragen besprochen wurden und Wien zierte sich weiter:
(AZ) Wien nicht in der Staatsliga B! Gestern fand eine Besprechung wegen der Schaffung der Staatsliga B statt, an der die Vertreter der Staatsliga, des Wiener Fußballverbandes, des niederösterreichischen, oberösterreichischen, steirischen und Tiroler Verbandes teilnahmen.
Die Vertreter des Wiener Verbandes erklärten, dass sie an den Beschluß der Generalversammlung des WFV gebunden seien und zur Zeit der Schaffung einer B-Liga nicht zustimmen können. (…) Das Komitee zur Schaffung der Staatsliga B behandelte nunmehr die technischen Fragen zur Gründung der Staatsliga B unter Berücksichtigung der Stellungnahme des WFV. Die B-Liga soll im Spieljahr 1950/51 aus dreizehn Vereinen bestehen, und zwar: den drei absteigenden Vereinen Gloggnitz, Slovan, Oberlaa, den niederösterreichischen Vereinen Wimpassing, Mödling, Hohenau oder Wr. Neustadt, den oberösterreichischen Vereinen Sparta Linz, Admira Linz, LASK oder Amateure Steyr, den steirischen Vereinen Kapfenberg, GAK, Austria Graz oder Leoben und dem Tiroler Verein Polizei Innsbruck oder Sportverein Innsbruck. Am Ende der Saison steigen aus der B-Liga die vier erstplatzierten in die A-Liga auf, während die vier Letztplatzierten in ihre Landesverbände absteigen. Aus der A-Liga steigen die drei Letztplatzierten in die B-Liga ab, während in diese die Landesmeister der vier an der B-Liga beteiligten Verbände aufsteigen.
Die Wiener Vereine haben sich, wie man sieht, der Chance beraubt, neue Vereine in die Staatsliga zu bringen. Elektra ist die letzte Mannschaft, die aus Wien neu in die Staatsliga kommt. (…) Das bedeutet, dass der HSV und der WAC nicht absteigen müssen. Dieses Zugeständnis musste der Verband machen, damit die Vereine der Wiener Liga gegen die Beteiligung an der Staatsliga B stimmen. Er hat damit, mag er auch durch die Ablehnung der Staatsliga B dem Wiener Fußballsport einen guten Dienst erwiesen haben, eine sportlich unkorrekte Entscheidung getroffen.
Dagegen liefen allerdings ein paar Klubs Sturm:
(AZ) Hin und her um die Staatsliga B – Simmering und Blau-Weiß wollen teilnehmen. Trotz dem Beschluss des WFV, heuer nicht an der Staatsliga B teilzunehmen, wollen Simmering und Blau-Weiß nicht auf ihr Recht verzichten, als Zweiter und Dritter der Wiener Liga in die Staatsliga B aufzusteigen. Die Vereinsvorstände der beiden Klubs beschlossen gestern einstimmig, an den Wiener Fußballverband ein Ansuchen zu richten, ihnen die Teilnahme an der Staatsliga B im Spieljahr 1950/51 zu gestatten.
Auch Slovan und Oberlaa, die beiden aus der Staatsliga A abgestiegenen Klubs, sind bereit, in der Staatsliga B zu spielen. Bei Slovan hegt man allerdings finanzielle Bedenken. „Wir hoffen auf eine baldige Einigung zwischen dem ÖFB und dem WFV“, erklärte der Sektionsleiter von Slovan, Karasek. Im österreichischen Fußballsport sei schließlich jeder auf den anderen angewiesen. Die Staatsliga B sei sportlich zu begrüßen, allerdings sehe man bei Slovan dem finanziellen Problem mit Sorge entgegen.
Oberlaa ist optimistischer. Der Sektionsleiter Wondra glaubt, dass die vom Staatsliga-Verband vorgesehenen Unterstützungen ausreichen werden, die Vereine vor einem Defizit zu bewahren. Der Verein ist keineswegs mutlos. Er will sich durch zwei Stürmer und einen Verteidiger verstärken. Der Klub hat auf seinem Sportplatz in Oberlaa aus eigener Kraft Tribünen für 12.000 Zuschauer errichtet.
Es kam zu einer hitzigen Vollversammlung des WFV:
(AZ) Wien weiterhin gegen die Staatsliga B. (…) Die Sitzung erreichte einen dramatischen Höhepunkt, als der Vertreter Simmerings erklärte, dass es falsch wäre, die Bundesländer allein in der Staatsliga B spielen zu lassen, dass vielmehr der Wiener Fußball seine Chance wahren müsse.
Der Vorsitzende, Präsident Putzendopler, machte ihm Vorhalte. Vor einigen Wochen hätten die Simmeringer noch ganz anders gesprochen. Damals seien sie gegen die Schaffung einer B-Liga gewesen. Darauf verließ der Vertreter Simmerings demonstrativ den Saal.
Der Vertreter von Blau-Weiß, dem zweiten Verein, der in die Staatsliga B möchte, schlug vor, dass der Wiener Verband die beiden Klubs probeweise auf ein Jahr in die Staatsliga B entsenden möge. Beide Vereine seien bereit, sämtliche Kosten selbst zu tragen. Dem Wiener Verband erwüchsen aus dieser Entsendung keinerlei Spesen.
Auch gegen dieses Ersuchen wandte sich der Vorsitzende. Es gab eine heftige Debatte. Den beiden Vereinen wurde vorgeworfen, dass sie dem WFV in den Rücken fielen. Man muss jedoch gerechterweise feststellen, dass sich beide Klubs bereit erklärten nicht aus dem WFV auszutreten und sich seinen Beschlüssen zu fügen.
Die Frage der Schaffung der Staatsliga B wird also nun auf der Generalversammlung des ÖFB behandelt werden. Es ist möglich, dass der ÖFB den Bewerb der Staatsliga B ausschreibt. Dann müssen sämtliche Verbände daran teilnehmen. Allerdings wird die Generalversammlung die Verantwortung für eine solche Ausschreibung nicht gern übernehmen.
Einige Tage später gab es eine Aussprache zwischen Vertretern der Staatsliga und des WFV, bei es zu einer Annäherung kam:
(AZ) Staatsliga B mit Wien fast sicher. Nach dem kurzen offiziellen Kommuniqué ist anzunehmen, dass sie Mitwirkung von Wiener Vereinen an dem neuen Bewerb so gut wie sicher ist. Es ist ferner anzunehmen, dass beide Seiten Zugeständnisse gemacht haben. Die Vertreter des Wiener Verbandes waren noch nicht ermächtigt dem Vorschlag der Staatsliga endgültig zuzustimmen.(…)
Doch dann:
(AZ) Wien stimmt gegen die Staatsliga B. Das Verhandlungskomitee des WFV unterrichtete gestern die Vertreter der Wiener Landesliga von den Vorschlägen des Staatsliga-Verbandes. Die Wiener Liga lehnte die Bildung der Staatsliga B im Jahre 1950/51 mit 12:3 Stimmen ab. Die Mehrheit der Vertreter war der Meinung, dass eine Bildung der Staatsliga B bereits ein Jahr vorher beschlossen werden müsste, um Ungerechtigkeiten auszuschalten.
Außerdem sei die Staatsliga B in der vorgeschriebenen Form nur dazu angetan, einige Landesverbände empfindlich zu schwächen. Die Delegierten des WFV werden daher bei der Generalversammlung des ÖFB am Wochenende gemäß dem letzten Beschluss der Hauptversammlung gegen die Bildung der Staatsliga im Spieljahr 1950/51 stimmen. Für eine sofortige Einführung waren gestern nur Simmering, Blau-Weiß und der WAC. Die Vereinsvertreter von Simmering und Blau-Weiß erklärten, dass ihre Vereine alles unternehmen würden, noch heuer an der Staatsliga B teilzunehmen (…)
Als dann die Staatsliga ihre außerordentliche Generalversammlung abhielt, wurde festgehalten, dass die Staatsliga B nur dann durchgeführt wird, wenn Wiener Vereine daran teilnehmen. Dies stieß widerum auf Gegenwehr bei den Bundesländern, die ja diese Meisterschaft abhalten unter allen Umständen wollten. Und die Staatsliga wollte ihre finanziellen Unterstützungen nur dann aufrechterhalten, wenn Wiener Klubs am Bewerb mitspielen.
Kurz darauf fand die Generalversammlung des ÖFB statt:
(AZ) Also doch Staatsliga B schon heuer. Die Generalversammlung des Österreichischen Fußballbundes beschloss gestern mit 78:47 Stimmen bei zwei Stimmenthaltungen die Einführung der Staatsliga B unter Teilnahme Wiener, niederösterreichischer, oberösterreichischer, steirischer und Tiroler Vereine. Im nächsten Jahr werden auch die Vereine von Vorarlberg, Burgenland, Salzburg und Kärnten an der Staatsliga B teilnehmen. Am Ende der Saison 1950/51 steigen die drei letzten Vereine der Staatsliga A in die Staatsliga B ab. Die vier ersten steigen auf. Die fünf letzten Vereine der Staatsliga B steigen in ihren Landesverbände ab. In die Staatsliga B steigen sämtliche Landesmeister Österreichs auf.
Nach dem einleitenden Referat gab es eine sehr erregte Debatte, in der noch einmal alle Argumente gebraucht wurden, die man in den letzten Wochen nun schon bis zum Überdruss gehört hat. Schließlich schritt man über die Einführung der Staatsliga B zur Abstimmung. Die Staatsliga, Oberösterreich, Niederösterreich, die Steiermark und Tirol waren dafür. Wien, Burgenland, Salzburg, Vorarlberg und Kärnten stimmten dagegen.
Nun brachten die Wiener einen Zusatzantrag ein. Die Generalversammlung sollte beschließen, dass noch heuer alle Landesverbände an der Meisterschaft der Staatsliga B teilnehmen müssen. Gleiches Recht und gleiche Pflicht für alle. Der Antrag wurde abgelehnt gegen die Stimmen der Wiener und – das ist das Merkwürdige – der Vorarlberger, der Kärntner, Salzburger und der Burgenländer. Diese Verbände hatten damit ihren Willen kundgetan, an der Staatsliga B sofort teilzunehmen. Die Ablehnung durch die anderen Landesverbände war eine Brüskierung. Sie bedeutete: Auf euch sind wir zunächst noch nicht neugierig, wir wollen nur die zugkräftigen Wiener Mannschaften. Nun verließen die Wiener Vertreter zum Zeichen des Protests den Saal.
Die Vertreter des WFV waren an den Beschluss der Generalversammlung ihres Verbandes gebunden. Sie konnten in der Generalversammlung des ÖFB nicht für die Staatsliga B stimmen. Sie wandten sich ja nicht gegen die Einführung der Staatsliga B, sondern nur gegen den Zeitpunkt der Einführung.
Die Wiener sind der Ansicht, dass die Staatsliga B um ein Jahr zu früh ins Leben gerufen wurde. Sie haben dafür ein Argument gebracht, das man beim besten Willen nicht entkräften kann: Ein Bewerb muß unter den gleichen Voraussetzungen beendet werden, unter denen er begonnen wurde. Und die Meisterschaft der Wiener Liga wurde nicht im Hinblick auf den Aufstieg in die Staatsliga B begonnen.
Niemand ist gegen die Staatsliga B, aber man hätte von der gestrigen Generalversammlung des Fußballbundes erwarten können, dass sie den Wunsch eines so großen Landesverbandes wie es der Wiener ist, respektiert hätte. Die Wiener wollten ja nur einen Aufschub. Sie haben es bekanntlich an Verhandlungsbereitschaft nicht fehlen lassen. Wir erinnern daran, dass ähnliche Vorkommnisse schon einmal zu einer Spaltung des österreichischen Fußballsports geführt haben.
Danach wurde die erste Saison der Staatsliga B – an der nun mit Blau-Weiß, Simmering, Slovan und Oberlaa nicht weniger als vier Wiener Vereine teilnahmen – angepfiffen.
Neun Saisonen lang wurde in der Staatsliga B um den Aufstieg in die Staatsliga A gespielt, dabei erwiesen sich die Ost-Vereine als tonangebend und holten sechs Titel (1950/51: 1. Simmeringer SC; 1951/52: SC Mödling; 1952/53: Wiener Sport-Club; 1955/56: WAC; 1956/57: ÖMV Olympia und 1958/59: 1. Wr. Neustädter SC), die restlichen drei Meister kamen aus der Steiermark (1953/54: Kapfenberger SV; 1954/55: SK Sturm Graz) sowie aus Oberösterreich (1957/58: LASK).
1959 entschied die Mehrheit der Landesverbände, dass die Staatsliga B aufgelöst und in drei regionale Ligen aufgeteilt wird. Nicht weniger als 47 Vereine haben der B-Liga in den neun Jahren ihres Bestandes angehört. Eine hohe Zahl, die sich daraus erklärt, da in den ersten Jahren fünf, manchmal sogar sechs Vereine absteigen mussten. Am fleißigsten war dabei die Mannschaft aus dem niederösterreichischen Hohenau, die alle neun Saisonen in dieser Liga verbrachte – die beiden sechsten Plätze 1950/51 und 1953/54 waren dabei die beste Platzierung. Ganze acht Saisonen verbrachten der 1. Wr. Neustädter SC und Austria Graz in der Staatsliga B, gefolgt vom SK Vorwärts Steyr (sieben Saisonen), Grazer SC, ASK Ternitz, SV Wimpassing/NÖ (je sechs Saisonen) sowie der ASV Siegendorf, der fünf Saisonen in der B-Liga verbrachte.
Und so schaut sie aus, die Bestenliste der neun Staatsliga B-Saisonen:
| 1. | 1. Wr. Neustädter SC | 210 | 100 | 45 | 65 | 508:379 | 245 |
| 2. | ASV Hohenau | 238 | 88 | 49 | 101 | 403:486 | 225 |
| 3. | ESV Austria Graz | 212 | 89 | 40 | 83 | 421:429 | 218 |
| 4. | SK Vorwärts Steyr | 184 | 76 | 33 | 75 | 348:351 | 185 |
| 5. | Grazer SC | 156 | 67 | 23 | 66 | 382:384 | 157 |
| 6. | ASK Ternitz | 158 | 61 | 35 | 62 | 308:302 | 157 |
| 7. | SV Wimpassing | 160 | 61 | 23 | 76 | 289:345 | 145 |
| 8. | ASV Siegendorf | 130 | 49 | 32 | 49 | 282:279 | 130 |
| 9. | Kapfenberger SV | 82 | 52 | 11 | 19 | 234:118 | 115 |
| 10. | Wiener AC | 80 | 42 | 18 | 20 | 191:115 | 102 |
Nach Auflösung der Staatsliga B bildeten die drei Regionalligen den zweithöchsten Level im heimischen Fußball. Dies dauerte bis 1974 an, als nach einer weiteren Reform die Bundesliga sowie eine österreichweite 2. Liga gegründet wurde, die zunächst Nationalliga hieß und im dritten Jahr den Namen „2. Division“ erhielt, was aber offenbar zu minder war und später hochtrabend auf “Erste Liga” geändert wurde. Die Regionalligen wurden so jedenfalls zur dritthöchsten Leistungsstufe und das sind sie bis heute geblieben.
Die Staatsliga B: A scheene Leich’!
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